Die Anzahl der Klassenarbeiten orientiert sich am Grundsatzerlass und ist für die Jahrgänge am GSG wie folgt durch die Fachkonferenz beschlossen:
Klassen 5-9: 4 Klassenarbeiten pro Schuljahr; i.d.R. 2 pro Halbjahr
Klasse 9-11: 3 Klassenarbeiten; Terminierung und Verteilung obliegt der Lehrkraft
 
Jede der funktionalen kommunikativen Teilkompetenzen muss mindestens zweimal pro Schuljahr überprüft werden. Laut Beschluss der Fachkonferenz muss Writing ab Jahrgang 6 Bestandteil jeder Klassenarbeit (notfalls zu Lasten der übrigen Kompetenzen) sein. Geschlossene Grammatikübungen können im Unterricht für eine punktuelle isolierte Überprüfung eines bestimmten grammatischen Phänomens eingesetzt werden, sollen aber lt. KC nicht Bestandteil einer Klassenarbeit oder einer Klausur sein. In Klassenarbeiten und Klausuren gibt es also nur die den vier Kompetenzen (Reading, Listening, Writing, Mediation) zugeordneten Aufgabentypen, aber keine Grammatik- oder Vokabelaufgaben.
Neben den Klassenarbeiten, die die Kompetenzen überprüfen, schreiben wir daher Vokabel- und Grammatiktests.
 
Bewertung von und in Klassenarbeiten
 
Aufgabenformate, die eine Punktbewertung zulassen, orientieren sich an folgendem Schlüssel:
 
Note  Gewichtung 
 1 sehr gut  >90%
 2 gut  89-77%
 3 befriedigend  76-64%
 4 ausreichend  63-50%
 5 mangelhaft  49-30%
 6 ungenügend  29-00%
 
Die Kompetenz Writing wird integrativ bewertet; Sprache zweifach, Inhalt einfach. Die Lehrkraft entscheidet, ob bei der Gewichtung Sprache zu Inhalt wie in den Jahrgängen 5-8 Sprache zweifach, Inhalt einfach gewichtet wird oder in Annäherung an den Jahrgängen 10 und 11 60:40 angewandt wird. Nach Möglichkeit sollen die Schüler für den Bereich Writing ab der Klasse 8 an Bewertungsbögen bei Klassenarbeiten gewöhnt werden.
 
Klausuren in der Sek 2
 
Zahl und Dauer der Klausuren in der Q-Phase werden durch die Schulleitung bzw. Beschluss der Gesamtkonferenz festgelegt.
Der Bereich Sprache wird mit 60%, der Inhalt mit 40% gewichtet. Die Sprache wird integrativ bewertet. Bei der Ermittlung der Endnote wird nur einmal, also am Ende, gerundet.
 
Sprechprüfungen
 
In den Jahrgängen 5, 7 und 9 wird am GSG eine Klassenarbeit durch eine Sprechprüfung ersetzt. I.d.R. stellt diese die dritte Klassenarbeit im Schuljahr dar. In Jahrgang 9 bietet es sich jedoch an, die 2. Klassenarbeit als Sprechprüfung durchzuführen. Das Format sowie die Bestandteile der Sprechprüfung werden zuvor im Unterricht trainiert.
 
Sonstige fachspezifische Leistungen
 
Zur Mitarbeit im Unterricht (mündliche und andere fachspezifischen Leistungen) zählen unter anderem:
  • sachbezogene und kooperative Teilnahme am Unterrichtsgespräch (dazu gehören z. B. auch Debatten und Diskussionen)
  • Ergebnisse von Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung
  • (mediengestützte) Präsentationen (z. B. Erläuterung von Arbeitsergebnissen, Vorstellung eines Referats oder Thesenpapiers, Erläuterung eines Schaubildes)
  • verantwortungsvolle Zusammenarbeit im Team (d.h. planen, strukturieren, präsentieren, evaluieren)
  • Anfertigen von schriftlichen Ausarbeitungen und Hausaufgaben
  • mündliche Überprüfungen und ggf. kurze schriftliche Lernkontrollen wie Vokabel- und Grammatiktests

(Andreas Wendland)

 
Das GSG bietet ein Vertiefungsangebot Englisch für Jahrgang 6 an. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an schwächere Schülerinnen und Schüler. Es beruht zwar auf Freiwilligkeit, ist aber auch durch ein hohes Maß an Verbindlichkeit geprägt.
 
Besonders begabten und motivierten Schülerinnen und Schülern bietet das GSG in drei verschiedenen Jahrgängen Möglichkeiten und Programme, ihren Englischhorizont zu erweitern. In Jahrgang 7 hat man die Möglichkeit, bei entsprechenden schulischen Leistungen (Zeugnisnote Englisch „befriedigend“ und Sozialverhalten B) an der Englandfahrt teilzunehmen.
In Jahrgang 9 können sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen engagieren. 
In Jahrgang 10 bietet sich im Rahmen einer eigenen Arbeitsgemeinschaft die Chance, das Cambridge First Certificate in Englisch zu erwerben.
 
Allen Schülerinne und Schülern der Jahrgänge 5-8 wird die englische Sprache zusätzlich durch den jährlichen Besuch der White Horse Theatre Company näher gebracht.
(Andreas Wendland)

Cambridge English certificateCambridge web

Bilingualer Sachfachunterricht – was ist das?

Bilingualer Unterricht bedeutet, dass die Sachfächer Biologie oder Erdkunde in englischer Sprache mit Hilfe englischer Unterrichtsmaterialien erteilt werden. Nur bei Bedarf werden deutsche Ausführungen ergänzt. Unterrichtet und bewertet wird nach den Vorgaben des Sachfaches, nicht nach denen der Fremdsprache. Bilingualer Unterricht ist somit kein primärer Sprachunterricht - auch wenn Vokabeln oder Fachbegriffe gelernt werden. Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen die Inhalte des jeweiligen Faches, die Sprache ist lediglich das Kommunikationsmedium.

Wie ist der Unterricht organisiert?

Der bilinguale Unterricht ist ein freiwilliges Angebot. Im zweiten Halbjahr der 6. Klasse nehmen alle SchülerInnen am Schnupperunterricht teil. So können alle Lernenden den Unterricht erleben, um sich ein realistisches Bild von den Anforderungen zu machen. Zudem werden Beratungsgespräche bei den jeweiligen Fachlehrern zur Entscheidungsfindung angeboten.

Danach können sich SchülerInnen für den bilingualen Unterricht ab der 7. Klasse bewerben, für den es 30 Plätze gibt. Begonnen wird in der 7. Klasse mit Biologie und Erdkunde auf Englisch. Es gibt dabei ein Stundenplanband für die Sachfächer. Sowohl der deutsch- als auch englischsprachige Sachfachunterricht werden also für alle Schüler des Jahrgangs zur gleichen Zeit erteilt.

Warum wird bilingualer Unterricht angeboten?

Durch ein zusammenwachsendes Europa und weltweite internationale Beziehungen gewinnen Fremdsprachen- und interkulturelle Kenntnisse immer mehr an Bedeutung, und zwar in vielen gesellschaftlichen Bereichen wie in der Wissenschaft, Politik, der Wirtschaft oder den (sozialen) Medien. Als internationale Konferenz‑ und Fachsprache spielt Englisch eine tragende Rolle.

Durch diese Entwicklungen wird auch die Fähigkeit zur Verständigung untereinander und des gegenseitigen Verständnisses der verschiedenen Kulturen immer wichtiger. Die Förderung dieser Kompetenz ist ein Ziel, das dem GSG besonders wichtig ist und deshalb im Schulprogramm fest verankert ist. Der bilinguale Unterricht ist für interkulturelle Vergleiche und Perspektivenwechsel prädestiniert und kann somit zu mehr Verstehen anderer Kulturen und Mentalitäten beitragen.

Das GSG will motivierte und begabte SchülerInnen auf die Anforderungen der Globalisierung in besonderer Weise vorbereiten und ihnen gegebenenfalls ein Studium oder eine andere Berufsausbildung im Ausland erleichtern. Aber auch für Ausbildungsgänge in Deutschland sind Sprachkenntnisse und das Wissen um interkulturelle Gegebenheiten von Vorteil.

Meike Steinkühler

 
Momentan besteht die Fachgruppe Englisch aus 21 Mitgliedern:
 
Herr Dr. Bick Englisch Deutsch
Frau Bruck Englisch Politik-Wirtschaft
Frau Gantenberg Englisch Kath. Religion, Kunst
Frau Greger Englisch Biologie
Frau Hoppe Englisch Geschichte
Frau Jaekel Englisch Mathematik
Frau Katkovski Englisch Russisch, Kunst
Frau Kaup Englisch Erdkunde
Frau King Englisch Erdkunde
Frau Krischker Englisch Französisch
Frau Lamkemeyer Englisch Französisch
Frau Meyer Englisch Biologie
Herr Schumacher Englisch Biologie, Erdkunde
Frau Schwesig Englisch Französisch
Herr Steiger Englisch Kath. Religion, Philosophie
Frau Steinkühler Englisch Biologie
Frau von Wulfen Englisch Spanisch
Frau Welp Englisch Biologie
Herr Wendland (Fachobmann) Englisch Sport
 
Ergänzt wird das Team noch bis Juli 2018 durch die Referendarinnen Frau Alves und Frau Meyer.
(Andreas Wendland)
 
 
 
Grundlage unseres schuleigenen Arbeitsplanes sind die Kerncurricula für den Sekundarbereich I und die gymnasiale Oberstufe des Landes Niedersachsen. Hier wird ausgeführt, dass Englisch als Verkehrssprache unserer globalisierten Welt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Fremdverstehen, Empathie und der friedlichen Verständigung von Menschen zukommt. Im Unterricht soll dies durch einen erhöhten Anwendungsbezug, die Ausrichtung auf interkulturelle Handlungsfähigkeit und die Notwendigkeit des Aufbaus umfassender Methodenkompetenz, insbesondere im Umgang mit Texten und Medien erreicht werden.

Ein souveräner Umgang mit der englischen Sprache wird dabei durch einen entsprechend kompetenzorientierten Unterricht angestrebt, um sprachliche und interkulturelle Handlungsfähigkeit zu erzielen Erfolgreiches sprachliches Handeln umfasst die Fähigkeit zur Rezeption, Interaktion und Produktion.

Bei der funktionalen kommunikativen Kompetenz wirken die kommunikativen Teilkompetenzen und die sprachlichen Mittel zusammen. Die kommunikativen Teilkompetenzen bestehen aus Hör- und Hör-/Sehverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben und Sprachmittlung.

Das Zusammenspiel der einzelnen Kompetenzbereiche wird in der folgenden Abbildung verdeutlicht, die dem Kerncurriculum für das Gymnasium Jahrgänge 5-10, Englisch entnommen ist:
 

 
Das am Graf-Stauffenberg-Gymnasium eingeführte Lehrwerk Green Line G9 (ab 2015) unterstützt die Lehrkräfte durch die kompetenzorientierte Konzeption in der modernen Gestaltung ihres Unterrichts. In den Jahrgängen 5-10 wird verpflichtend das entsprechende Workbook verwendet.
(Andreas Wendland)